Stadt & Land

Bernau - Bereits seit 1842 ist die Stadt durch eine Eisenbahnlinie mit Berlin verbunden und profitiert bis heute von der Nähe zur Hauptstadt und bester Infrastruktur. Vor allem die attraktive Lage in der Nähe von Berlin und das reichhaltige Angebot an Kultur und Sport sind Gründe für die stetig wachsenden Einwohnerzahlen der Stadt. 37.000 Einwohner genießen Bernau als Lebens- und Arbeitsraum und gestalten das Angebot an Jugend-, Sport- und Kulturvereinen mit. Dieses umfasst nahezu alle Lebensbereiche vom Jungendtreff über Ball-, Kampf- und Reitsportvereine bis hin zu Musik- und Ballettschulen, Galerien, einem Filmpalast und vielem mehr. Wirtschaftlich ist Bernau überwiegend von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich Dienstleistung und Handel geprägt und bietet darüber hinaus berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen. 

Das Amt Biesenthal-Barnim im wunderschönen, wald- und wasserreichen Naturpark Barnim umfasst die Gemeinden Biesenthal, Breydin, Marienwerder, Melchow, Rüdnitz und Sydower Fließ. Biesenthal erhielt 2005 die Auszeichnung „Naturparkstadt“ und hat seinen Einwohnern auch sonst viel zu bieten. Kulturinteressierte erwartet zum Beispiel die Galerie im Rathaus oder das Programm des Kulturbahnhofs. Im nahen Umfeld der Stadt kommen Naturliebhaber und Outdoor-Begeisterte voll auf ihre Kosten. Hier gibt es die märkische Eiszeitstraße auf Wander- und Radwanderwegen zu erkunden, das Biesenthaler Becken und das Nonnenfließ zu entdecken oder den großen Wukensee auf einem Spazierweg zu umrunden. Zu den Biesenthaler Sehenswürdigkeiten gehören u.a. das alte Fachwerk-Rathaus, das neue Rathaus, der Kaiser-Friedrich-Turm auf dem Schlossberg, das alte Schul- und Rektorhaus sowie die katholische Kirche St. Marien im französischen Barockstil und die evangelische Kirche, deren behauene Granitquader im Turmteil aus dem 13. Jahrhundert stammen.

Das Amt Britz-Chorin-Oderberg umfasst den nordöstlichen Teil des Landkreises und damit einen der landschaftlich und touristisch attraktivsten Landstriche des Barnim zwischen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und dem Naturpark „Unteres Odertal“.
Mit dem Kloster Chorin und dem Schiffshebewerk Niederfinow befinden sich gleich zwei der wichtigsten touristischen Highlights des Barnim im Amtsgebiet Britz-Chorin-Oderberg. Auch weniger bekannte, jedoch nicht minder sehenswerte Attraktionen wie die Hubbrücke über den Finowkanal, der historische Dorfkern Hohenfinow, der geologische Garten Stolzenhagen oder das Binnenschiffahrtsmuseum Oderberg laden zu Besuchen ein. 
Britz ist nicht nur der Sitz der Amtsverwaltung, im Ort gibt es darüber hinaus die Kita „Zwergenschluss“, die bereits auf eine mehr als 60-jährige Tradition zurückblickt, eine Grundschule mit Hort und ein vielseitiges Jungendangebot sowie zwei Sportstätten und 13 eingetragene Vereine bereichern das Gemeindeleben.
In den sieben Ortsteilen der Gemeinde Chorin befinden sich mehrere Kindertagesstätten, 30 eingetragene Vereine und mobile Jungendarbeit engagieren sich für den Ort und tragen zu dessen Attraktivität nicht nur bei den Kloster-Gästen, sondern vor allen bei den Einwohnern bei.
Das beschauliche Städtchen Oderberg liegt in malerischer Landschaft aus Wäldern, Seen und sogar Bergen. Anders als in der sonst eher flachen oder leicht hügeligen Umgebung, formte die Eiszeit hier überraschend hohe Berge, so dass in der Altstadt schroffe Abhänge an die „Alte Oder“ und den Oderberger See grenzen. Die Oder selbst fließt heut nicht mehr durch die Stadt, sondern ca. 5km weiter östlich an Oderberg vorbei und bildet die Grenze zu Polen. In früheren Zeiten war Oderberg eine wichtige Zolleinnahmequelle für Landesfürsten Brandenburgs. Heute stehen Erholung und Tourismus im Mittelpunkt des geschäftigen Treibens der hübschen Kleinstadt. Zahlreiche Restaurants und Cafés locken Bürger und Besucher gleichermaßen an und neben den auch sonst im Barnim beliebten (Rad-)Wandertouren bieten sich in Oderberg die ruhigen und kaum befahrenen Gewässer der Alten Oder ganz besonders für Kanutouren an. Beliebte Anziehungspunkte im Ort sind unter anderem das Binnenschiffahrtsmuseum, die drei Kirchen der Stadt sowie die Fachwerkhäuser in der Berliner und Angermünder Straße und das Marowskische Haus am Oberkietz, das älteste Haus der Stadt.
Neben den namensgebenden Ortschaften des Amtes Britz-Chorin-Oderberg, gehören zum Amtsgebiet auch die Gemeinden Hohen- und Niederfinow, Lunow-Stolzenhagen, Liepe und die Gemeinde Parsteinsee. Lunow-Stolzenhagen liegt im einzigen Nationalpark Brandenburgs, dem Park „Unteres Odertal“. Der Ort ist vor allem durch den Tabakanbau bekannt geworden, bis heute gehört die landwirtschaftliche Produktion sowie das Handwerk zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Gemeinde. Der Kindergarten in Lunow blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Hohenfinow ist mit seinem hübschen Ortskern Gründungsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne“. Die Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Niederfinow erzielt 2012 eine Zertifizierung nach Kneipp. Parsteinsee ist mit seinem Campingplatz am gleichnamigen See ein Mekka für Camper und Wassersportler, der Tourismus ist hier ein wichtiger Witschaftssektor.

Eberswalde - Eberswalde ist die Kreisstadt des Barnim. Die Stadt ist mit mehr als 40 000 Einwohnern die bevölkerungsreichste des Landkreises und ein bedeutendener Wirtschaftsstandort mit zahlreichen hier ansässigen Unternehmen. Darüber hinaus punktet die Stadt mit seiner günstigen Lage am Bahn- und Straßennetz sowie dem Oder-Havel-Kanal unmittelbar nördlich der Stadt und dem Finowkanal im Stadtkern. Die Vielzahl von unterschiedlichen hier ansässigen Unternehmen und Gesellschaften zeugt von einem gesunden wirtschaftlichen Branchenmix. Dazu gehören das Gesundheitskonsortium GLG, die DRE/CON Großwälzlager GmbH und der Solarsystemanbieter MP-Tec bis hin zur EWG und EFG (Eberswalder Wurst und Fleisch GmbH) und der Eberswalder Brot- und Feinbackwaren GmbH Märkisch Edel. Eberswalde ist darüber hinaus der wichtigste Bildungsstandort der Region. Von herausragender Bedeutung ist die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Eine Hochschule, die mittlerweile 16 Studienrichtungen anbietet, mit besonderem Schwerpunkt in den sogenannten "grünen" Studienfächern. Auch im Stadtbild stellt sich Eberwalde überaus positiv dar. Zu den  Sehenswürdigkeiten gehören die Finowkanal-Stadtschleuse, der Wasserturm oder der Forstbotanische Garten. Letzterer gehört zu den ältesten botanischen Gärten Europas, er wurde 1830 von der königlichen preußischen höheren Forstlehranstalt gegründet. Darüber hinaus bieten der Zoologische Garten, das Freizeitbad „baff“ und der Familiengarten Zerstreuung und Spaß für die ganze Familie. 

Zum Amt Joachimsthal (Schorfheide) gehören Joachimsthal und die Gemeinden Ziethen, Friedrichswalde und Althüttendorf. 
Joachimsthal liegt eingebettet in Seen und Wälder zwischen dem Werbellinsee und dem Grimnitzsee am nordöstlichen Rand der Schorfheide, die zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gehört. Der Werbellinsee ist einer der beliebtesten Ausflugsziele an dem sich Einheimische und Touristen gleichermaßen wohl fühlen. Kulturliebhaber zieht es an den Joachimsthaler Wasserturm, wo im Rahmen des BIORAMA-Projektes immer wieder kulturelle und künstlerische Veranstaltungen von Ausstellungen über Open-Airs und Gesprächsrunden stattfinden. Darüber hinaus dient die Joachimsthaler Kreuzkirche, an deren Bau Karl Friedrich Schinkel beteiligt war, ebenfalls als Veranstaltungsort. Besonderes Highlight im Kultur- und Veranstaltungsbereich in Joachimsthal ist der Kaiserbahnhof als erster deutscher Hörspielbahnhof. Das Feizeitangebot ist vielseitig und wird durch ein aktives Vereinsleben in der Stadt zusätzlich bereichert. Wirtschaftlich gewinnt ,neben der Landwirtschaft, vor allem der Tourismus an Bedeutung und Unternehmen wie Bosch-Rexroth Interliet, die Europäische Jugend- und Begegnungsstätte am Werbellinsee, die Wohnungsverwaltungs-, Bauservice- und die Dienstleistungs-GmbH zählen zusammen mit vielen kleinen und mittelständischen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben und zu den Hauptarbeitgebern.

Werneuchen - Die östlich von Berlin im Regionalpark Barnimer Feldmark gelegene Stadt Werneuchen zeichnet sich vor allem durch ihre Ruhe und Idylle aus. Hier fühlen sich vor allem diejenigen wohl, die Trubel und Hektik entkommen wollen und stattdessen Wert auf Hofläden, Reiterhöfe und das Leben in und mit der Natur legen. Land- und Forstwirtschaft sind die bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region, in der weiterhin viele kleine Handwerksbetriebe aber auch einige größere Unternehmen ansässig sind. Am Gamensee haben Freizeit, Tourismus und Naherholung größte Bedeutung.  Die Beschaulichkeit der Stadt wird ergänzt durch eine gute Infrastruktur. Gesundheitsdienste und Arztpraxen, Schulen, Kitas, Bibliothek, Heimatstube, zwei Ateliers, Sport- und Spielplatz sind ebenso vorhanden, wie ein vielseitiges Vereinsleben und interessante Ausflugsziele in und um Werneuchen.

Ahrensfelde - Die amtsfreie Gemeinde Ahrensfelde mit ihren Ortsteilen Lindenberg, Blumberg, Eiche und Mehrow liegt im äußersten Süden des Landkreises Barnim und grenzt direkt an Berlin.
Die Ortschaft hat sich nicht zuletzt aufgrund ihrer günstigen Verkehrsanbindung zu einem beliebten Wohn- und interessanten Wirtschaftsstandort entwickelt. Es herrscht bereits seit Jahren rege Bautätigkeit, Siedlungen mit verschiedenen Wohnkonzepten laden zu einem Leben in der Großgemeinde ein. Neben Handwerks- und Gewerbebetrieben gehören zu den wichtigen Unternehmen vor Ort die SchwörerHaus KG, ein Werk zur Fertigung hochwertiger Bäder, ebenso wie der Verlag für Geowissenschaften Berlin. Im Ortsteil Blumberg sind 860 Mitarbeiter der Bundespolizei in einer der wichtigsten Bundespolizeiabteilungen des Landes beschäftigt.

Panketal - Zwischen Berlin und Bernau liegt mitten im Naturpark Barnim die flächenmäßig kleinste Gemeinde im Landkreis Barnim, Panketal. Erst 2003 ging die Ortschaft aus dem Zusammenschluss von Zepernik und Schwanebeck hervor. Das Ortsbild mit ausgedehnten Einfamilienhaus- und anderen Wohnsiedlungen wird weiterhin durch den innerörtlichen Naturraum des namensgebenden Flüsschen Panke sowie der Dranse geprägt. 2007 wurde Panketal durch das brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie als Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Egal ob groß oder klein, alt oder jung, aktive Menschen können sich in Panketal in den verschiedenen Vereinen betätigen und vielseitige Freizeiteinrichtungen in Anspruch nehmen.

Schorfheide – Die Gemeinde Schorfheide liegt nur fünf Kilometer von der Kreisstadt Eberswalde entfernt im gleichnamigen Natur-Gebiet und UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Gleich drei Wasserstraßen durchziehen das Gemeindegebiet, der Oder-Havel-Kanal, der Finowkanal und der Werbellinkanal. Die wasserreiche Gegend und das größte zusammenhängende Waldgebiet des Landes beheimaten eine Vielzahl von zum Teil seltener Flora und Fauna. Aufgrund des hohen Wildbestandes sind die Wälder um die Gemeinde Schorfheide herum seit Kaiserzeiten ein beliebtes Jagdgebiet. Das Jagdschloss Groß Schönebeck ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, ebenso wie der Wildpark Schorfheide. Doch nicht nur die Wälder und Gewässer laden in die Schorfheide ein. Wirtschaftlich haben Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Stahlbau Tradition, daneben sind aber auch Verarbeitungsbetriebe der Lebensmittelindustrie sowie viele kleine und mittelständische Unternehmen hier ansässig.

Wandlitz - Die Gemeinde Wandlitz umfasst die Ortsteile Basdorf, Klosterfelde, Lanke, Prenden, Schönerlinde, Schönwalde, Stolzenhagen, Zerpenschleuse und Wandlitz selbst. Sie alle liegen inmiten herrlicher Wälder und klarer Seen, wie dem Wandlitzsee und dem Liepnitzsee. Wandlitz ist als Ausflugsziel so beliebt wie eh und je und als Lebensmittelpunkt beliebter als jemals zuvor.
Die Statistiken belegen, dass Wandlitz der gefragteste Wohnstandort im Kreis Barnim ist. Doch auch als Wirtschaftsstandort ist die Gemeinde nachgefragt und aufstrebend, dabei sind Dienstleistungsunternehmen am häufigsten vor Ort vertreten. Besonders stolz ist Wandlitz auf sein qualitativ hochwertiges Angebot im Kita- und Schulbereich, das immer mehr junge Familien anlockt. Für sieben Kitas, drei Grundschulen, eine Oberschule und ein Gymnasium nebst Sportanlagen und Spielplätzen wurden in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro investiert.

 

 

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